03.10. – Jahr für Jahr wissen die AH-ler, was sie an diesem Tag zu tun haben! … nein, keine Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit, auch nicht der „Türöffnertag“ der Sendung mit der Maus (wobei das den ein oder anderen Familienvater sicherlich in eine Prioritätszwickmühle bringt), sondern das Kleinfeldturnier in Ittendorf.

War es in den vergangenen Jahren immer eine sonnige Angelegenheit war es in diesem Jahr eine leider etwas trübe Angelegenheit … nicht nur meteorologisch, sondern auch sportlich!

AH-Leiter Alex Schütz wies vor Beginn des Turniers nochmals daraufhin, dass wir als Titelverteidiger antreten würden, und nach dem (niveaulosen) Kommentar „dann machen wir es wie bei der WM“ lag dies während des gesamten Turniers wie ein Damoklesschwert über den Jungs.

Tja, ein sinnloser Satz und schon ist der ganze Tag versaut! Danke, Matze!

Sportlich mussten wir im ersten Spiel gegen die Jungspunde des BSV Friedrichshafen antreten. Etwas verkrampft waren unsere Aktionen und des Öfteren hatten wir etwas Glück, dass der Gegner unsere Ballverluste in der Vorwärtsbewegung nicht gnadenlos ausnutzte. So stand nach 10 Minuten ein 0:0 zu Buche und wir machten uns etwas Mut, dass der oftmals traditionelle Fehlstart ausblieb.

Nun ja, nach dem nächsten Spiel war es dann doch ein Fehlstart: Gegen den FC Friedrichshafen bettelten wir von Beginn an förmlich um einen Gegentreffer, aber der FC brauchte ziemlich lange, um uns diesen Gefallen zu tun. Danach waren wir etwas bissiger und konsequenter in unseren Aktionen, aber außer einem Pfosten- und einem Lattentreffer brachten wir nix Zählbares zustande, so dass wir eine saudoofe Niederlage hinnehmen mussten.

Im Spiel 3 stand uns der TSV Sipplingen gegenüber, dem wir vor etwas mehr als einem Jahr mit 6:0 auf dem Großfeld deutlich die Grenzen aufzeigen konnten. Aber 1. war das auf dem Großfeld, 2. vor mehr als einem Jahr und 3. nicht unter diesen ungünstigen Vorzeichen (siehe oben). Trotzdem gaben wir von Anfang an Gas (man konnte fast meinen, wir seien im Turnier angekommen) und erzielten schnell das 1:0 durch Matze Herrmann, auf Vorlage des stolpernden Zekayi Erdem. Leider waren unsere Aktionen dann wieder zu hektisch und manchmal eigensinnig, so dass es bis zum Schlusspfiff bei dem knappen Sieg blieb.

So, noch zwei Vorrundenspiele und es mussten zwei Siege her, um ins Halbfinale einzuziehen. Gegner SV Nonnenhorn war mit zwei Modellathleten angereist, wegen derer man einen fitnessorientierten Fußball erwartete.

Wir kamen wieder gut ins Spiel und Matze Herrmann konnte schnell das 1:0 erzielen. Postwendend konnte Nonnenhorn aber ausgleichen und nur kurze Zeit später sogar das 2:1 erzielen. Wir ließen nicht nach und glichen durch Matze Herrmann wieder zum 2:2 aus, die Vorlage kam übrigens von Zekayi Erdem, von wem sonst! Aber wieder ging es in die andere Richtung und nochmals mussten wir einem Rückstand hinterherrennen, den Alex Schütz (nach Vorarbeit von Zekayi Erdem, von wem sonst!) wieder ausgleichen konnte.

Heidefetz, was war denn da los!!

Mit dem Schlusspfiff stand ein rasantes 3:3-Unentschieden fest, das den Zuschauern einiges an Spektakel geboten hat, uns aber die Chancen vom Einzug in das Halbfinale deutlich reduzierte. Übrigens traf Christof Dell in der Schlussminute (nach Vorlage von wem??) in aussichtsreicher Position nur den Pfosten und so war klar, wer ein mögliches Ausscheiden in der Vorrunde zu vertreten hatte.

Tja, 4 Spiele und nur 5 Punkte, das wird knapp, um das Halbfinale zu erreichen.

Gegen den FC Kluftern war daher ein Sieg Pflicht und dementsprechend konzentriert gingen wir zu Werke. Hinten standen wir ganz gut und vorne traf Zekayi Erdem nach Vorlage von Zekayi … äääh Matze Herrmann zum 1:0. Mehr passierte nicht und so durfte im letzten Gruppenspiel der BSV Friedrichshafen nicht und der SV Nonnenhorn mit maximal 2 Toren Unterschied gewinnen.

Wir machen´s kurz: der BSV gewann und wir durften als Gruppendritter zum Duschen, leider!

Die beiden Modellathleten aus Nonnenhorn zeigten sich übrigens (nicht nur in diesem Spiel) als schlechte Verlierer und schienen mehr daran interessiert zu sein, mit Ellenbogen und Tritten die Gegenspieler zu verletzen, als sich auf den Fußball zu konzentrieren. Schade!

Turniersieger wurde verdientermaßen der SC Markdorf und die kulinarischen Angebote der Spfr. Ittendorf/Ahausen dürfen hier nicht unerwähnt bleiben! Lecker war´s!

Von uns waren dabei: Micha Hautsch, Peter Kabiri, Benny Hausknecht, Zekayi Erdem, Alex Schütz und Forster, Christof Dell und Matze Herrmann

Wir haben uns übrigens für nächstes Jahr schon wieder mündlich angemeldet!